Ob um 22 Uhr 20,30 oder 40... das weiß keiner so genau....
Andreas Vitásek spielt „VITASEK?“
Ab 22. Oktober achtmal in ORF 1
„VITASEK?“ ist der Titel der neuen, achtteiligen ORF-Comedyserie, in der der beliebte Schauspieler und Kabarettist Andreas Vitásek sich selbst darstellt. Gleich im Anschluss an „HELDEN VON MORGEN“ wird das Publikum mit „VITASEK?“ immer freitags gegen 22.30 Uhr in ORF 1 den „privaten“ Andreas Vitásek kennenlernen: Zwischen Geburtsvorbereitungskursen, Einrichtungshäusern und falsch gelieferten Möbelstücken probt Andreas Vitásek auf der Bühne. Seine Lebensgefährtin Valerie (Julia Cencig) ist hochschwanger, er zieht in ein neues Haus und der Premierentermin für sein neues Programm rückt immer näher. Wie weit dieses Bild der Realität entspricht und was die Zuseher sonst noch in den nächsten Wochen erwartet, erklärte Andreas Vitásek, als die Comedyserie „VITASEK?“ von ORF und Gebhardt Productions am Montag, dem 11. Oktober 2010, präsentiert wurde.
Programmdirektor Lorenz: „Genial grenzwertig“
„Andreas Vitásek ist ja seit Jahr und Tag ein beliebter ORF-Akteur. Mit der Serie 'VITASEK?' schafft er ein pointiertes Selbstporträt, das viel über ihn, seinen Beruf und das sogenannte Show-Biz aussagt. Genial grenzwertig zwischen Fiktion und Realität“, kündigt ORF-Programmdirektor Wolfgang Lorenz an. „Mit 'VITASEK?' ist allen Beteiligen etwas gelungen, was kritisch und lustig, herzenswarm und dramatisch, böse und lieb, hinterfotzig und gemein, trotzdem offen und vor allem sehr, sehr liebeswert ist“, freut sich ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis, der sich selbst in der Rolle der Fernsehfilmchefin Fanny Übel wiederfinden muss: „'VITASEK?' geht letztendlich der Frage nach, was tut das Fernsehen, der ORF im konkreten Fall, mit den ihm anvertrauten Menschen. Was bewirkt die Veröffentlichung einer Person? Noch dazu einer scheinbar so öffentlichen Person wie Andreas Vitásek, der ja ohnehin durch seine Live-Programme fast jedem Österreicher vertraut ist.“
„Eine wirklich österreichische Geschichte“
Andreas Vitásek spielt in „VITASEK?“ nicht nur sich selbst, er ist auch Koautor: „Für mich war es eine sehr freudvolle Erfahrung, das Drehbuch zu schreiben. Mit Uli Brée war das eine ganz tolle Zusammenarbeit. Wir haben sehr intensiv gearbeitet – haben es wirklich 50 zu 50 gemeinsam geschrieben und dabei einen großen Spaß gehabt. Zu Beginn haben wir überlegt, was Grundsituationen sind, die mir passiert sind, was Situationen sind, die es im echten Leben gibt. Es war ein bisschen therapeutisch. Wir haben einfach drauf los assoziiert, Szenen die mir passiert sind, im Job und der Familie gesammelt und haben dann daraus ein Drehbuch gemacht.“ Die Serie, die daraus entstanden ist, ist „eine wirklich österreichische Geschichte, obwohl es jetzt keinen bestimmten Wien- oder Niederösterreich-Bezug hat – es auch ist eine universale Geschichte. Das mag ich aber auch daran. Es ist so gut verortet und hat so Authentizität. Es ist so aus dem Leben gegriffen“, erklärt Regisseur Rupert Henning.
„Eine Komödie, wie ich sie gerne habe“
„Ich finde, dass es ein schönes Produkt ist, es ist ein Film in acht Folgen für mich, eine Komödie, wie ich sie gerne habe“, rühmt Andreas Vitásek die Comedyserie und fügt hinzu: „Ich bin sehr glücklich, dass da so ein wunderbarer Cast ist – bis in die kleinste Rolle sind ganz tolle Kollegen drin. Das sage ich nicht nur aus Höflichkeit, sondern ich bin wirklich begeistert: Günter Franzmeier und Sona MacDonald als gefeierte Theaterschauspieler mit so einer Freude spielen zu sehen und wie sie ihre lustigen skurrilen Seiten herausarbeiten, bewundere ich.“ Was sich der Hauptdarsteller von der neuen Serie erhofft: „Dass die Zuschauer neugierig sind, dass sie weiter schauen, dass sie die Entwicklung beobachten – es ist ja ein großer Bogen, von der ersten bis achten Folge gehen zwei große Geschichten durch, es sind zwar immer Episoden, aber es geht auch immer weiter – auch die Entwicklung von Vitásek, die Entwicklung der Beziehung zwischen ihm und seiner Frau.“
„VITASEK?“ ist eine Produktion von Gebhardt Productions im Auftrag des ORF. Die erste Folge „Andere Umstände“ ist am Freitag, dem 22. Oktober, um 22.40 Uhr in ORF 1 zu sehen.